Die Wahrnehmung eines Klanges

Das, was der menschliche Hörsinn als Klang wahrnimmt, sind periodische Schwingungen, die sich in Teiltöne unterteilen lässt. Diese Teiltöne verlaufen sinusförmig und summieren sich durch Frequenzüberlagerungen zu einem Klang. Der tiefste Teilton ist dabei der Grundton, den wir als Tonhöhe wahrnehmen, alle darüber geschichteten Teiltöne, auch Naturtöne, Partialtöne oder Aliquottöne genannt, sind ganzzahlige Vielfache des Grundtones und stehen dazu in Schwingungsverhältnissen von 1:2; 2:3; 3:4; usw.. Je nachdem, wie stark diese einzelnen Obertöne ausgeprägt sind, kann das menschliche Gehirn zwischen Klangfarben unterscheiden und auch Tonhöhen, bzw. den Grundton erkennen, wenn dieser kaum oder sogar gar nicht zu hören ist. Die Ausprägungen der Obertöne und die damit verbundene Klangfarbe z.B. einer Orgelpfeife hängen von verschiedenen Faktoren, u.a. von der Bauart, ab.