Beschreibung, Besonderheiten, Disposition

Die Orgel befindet sich auf der Ostseite der Kirche, direkt gegenüber vom Eingang. Sie verfügt über ein Manual mit voll ausgebautem, aber angehängten Pedal. Die Spieltrakur ist eher schwerer spielbar und hängt manchmal zwischen dem großen E und F. Das Pedal ist ganz solide gebaut und vergleichsweise gut spielbar. Es fällt auf, dass das Manual relativ niedrig angebracht ist. Zwischen Manual und Notenpult ist ein etwas größerer Abstand, was das vom-Blatt-Spiel erschwert. Bis auf diese kleinen Punkte spielt sich die Orgel aber sehr gut. Die Register sind zwar nicht spektakulär, dafür klingen die 4′ und 8′ Register sehr weich und angenehm. Die höheren Register sind eher hochtönig, sodass man aufpassen muss, wie man seine Stücke registriert, da sie sonst schon etwas unangenehm klingen. Die Terz-Reihe kann aber in Kombination mit 8′ und 4′ einen schönen festlichen Klang erzeugen. Die Trompete ist unterteilt in Diskant und Bass. Man kann sie, wenn man sie vorher stimmt, für eine Fanfare benutzen. Generell ist die Orgel eher Bassarm, was mitunter daran liegt, dass auch der Praestant 8′ in seiner tiefsten Oktave als Gedackt gebaut ist.  Die Stärke der Orgel liegt in ihrem warmen und weichen Klang in 8′ und 4′ Lage, besonders Meditationen oder Fugen lassen sich auf ihr gut spielen.

Disposition:
Gedact 8′
Gedactfluit 4′
Octaaf 2′
Trompete 8′ unterteilt in Discant und Bass
Praestant 4′
Praestant 8′
Nassat 3′
Mixtur 3f. = Terz 1 3/5′
Tremulant